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Wie dünge ich meine Pflanzen im Aquarium? - AquascapingForLife

Wie dünge ich meine Pflanzen im Aquarium?

, Von Rafael Bäumer, 4 min Lesezeit

Aquarien sind Mini-Ökosysteme, müssen aber im Vergleich zur Natur mit weitaus weniger Wasser, Tieren, Pflanzen und Nährstoffen auskommen. Pflanzen haben normalerweise ein Problem, wenn ihnen Nährstoffe fehlen. Was ist zu beachten, wenn Aquarianer ihre Pflanzen im Aquarium düngen wollen?

Aquariendünger: Flüssigdünger vs. Kapseldünger

Die Pflanzen im Aquarium brauchen Nährstoffe für ein gesundes Wachstum, hierfür sind Flüssigdünger und Kapseldünger im Handel erhältlich. Flüssigdünger wirkt: Er wird direkt ins Aquarienwasser gegeben, damit die Pflanzen den Dünger über die Blätter aufnehmen können.

Für welche Pflanzen ist Flüssigdünger geeignet:

Flüssigdünger eignet sich für fast alle Aquarienpflanzen, da sie alle einen Teil ihrer Nährstoffe über die Blätter aufnehmen. Davon profitieren besonders schnell wachsende Aquarienpflanzen und viele typische Pflanzen. Die erste Wahl für Einsteiger in die Befruchtung.

Funktionsweise von Kapseldünger:

Andererseits kann er in der Nähe der Wurzeln in den Kies eingegraben werden, sodass die Nährstoffe nach und nach in Richtung der Wurzeln der Pflanzen abgegeben werden.  Für welche Pflanzen ist ein Kapseldünger geeignet: Nur wenige Pflanzenarten wie Cryptocorynes, Echinodorus oder Vallisneria ernähren die Wurzeln, für diese empfehlen wir Kapseldünger.

Nährstoffmangel bei Aquarienpflanzen erkennen und beheben

Wie bei allen Pflanzen in der Natur gibt auch bei Aquarienpflanzen bereits das Aussehen einen ersten Hinweis darauf, was ihnen fehlt. Ein Ungleichgewicht im Wasser lässt sich zum Beispiel an gelben Blättern, vermehrter Algenbildung oder fehlendem Pflanzenwachstum beobachten. Gesunde Pflanzen haben sattgrüne Blätter und neues Wachstum.

Die Lösung liegt in jedem Fall im Nährstoffausgleich, um zu verhindern, dass das Mini-Ökosystem „umkippt“ und ein ungesundes Lebensumfeld für die Bewohner schafft.   Um die Nährstoffe im Aquarium so auszugleichen, dass die Pflanzen optimal wachsen, ist die Unterscheidung zwischen Makro- und Mikronährstoffen wichtig: Pflanzen brauchen mehr Makronährstoffe, weniger Mikronährstoffe, der spezifische Bedarf hängt also von der Pflanzensorte ab.

Makronährstoffe: Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Schwefel, Magnesium, Phosphor, Kalium und Kalzium

Mikronährstoffe: Mangan, Kupfer, Eisen, Chlor, Zink und Molybdän

 

Idealwerte

In einem Aquarium mit ökologischem Gleichgewicht sind Makro- und Mikronährstoffe innerhalb folgender Messgrenzen vorhanden: 

Lumen pro Liter: von 30 bis 60 lm 

CO₂: von 20 bis 35 mg/l 

Eisen (Fe): von 0,1 bis 0,5 mg/l 

Kalium (K): von 10 bis 30 mg/l 

Magnesium (Mg): von 5 bis 10 mg/l 

Nitrat (NO3): von 10 bis 30 mg/l 

Phosphat (PO4): 0,1 bis 1,5 mg/l 

Bevor der Dünger wahllos eingesetzt wird, sollte der Aquarianer zunächst die Wasserwerte überprüfen, die Pflanzen des Aquariums können somit gezielt gedüngt werden.

Pflanzen im Aquarium düngen: Anwendungstipps

Um den richtigen Dünger zu wählen, sind 2 Faktoren entscheidend:   Dosierbereich und Düngermenge   Düngerversorgung:

Wann Pflanzen im Aquarium düngen?

Für die Düngung im Aquarium gibt es mehrere Möglichkeiten.   Der Dosierbereich hängt  auch vom gewählten Dünger ab. Hersteller geben in der Regel an, ob  der Pflanzendünger für die wöchentliche Düngung geeignet ist.   Der Wochenrhythmus eignet sich besonders für Aquarianer, die mit wenig Zeit arbeiten, hier erfolgt die Düngung nach dem üblichen Teilwasserwechsel.  Unsere Beratung   Zusätzlich zu einem NPK-Dünger (Nitrat, Phosphat und Kalium) sollte ein Dünger auf Eisenbasis (z. B. Eisen Power) Um verstärktem Algenwachstum (z. B. Buschlagen und Rotalgen) vorzubeugen, eignen sich eisenärmere Dünger.   Die tägliche Düngung von Aquarienpflanzen lohnt sich  für Menschen mit viel Zeit und einer perfektionistischen Ader. Geben Sie dem Wasser Dünger in Form einer notwendigen Tagesmenge zu. Diese Form der Düngung ist für Pflanzen besser geeignet. Auf diese Weise müssen die Pflanzen die wöchentlich erhöhte Nährstoffzufuhr nicht nach und nach abbauen, sondern die fehlenden Nährstoffe können direkt in ausreichender Menge genutzt werden.

Düngerdosierung – wie richtig?

Nicht alle Aquarien sind gleich eingerichtet oder haben die gleichen Parameter Für die richtige Dosierung ist die eingesetzte Pflanzenmenge ebenso wichtig wie die Beckengröße, der Fischbesatz, die Lichtmenge und die CO₂-Menge. Die Dosierungsempfehlungen der Hersteller orientieren sich immer an verallgemeinerten Durchschnittswerten. Grundlage für die Düngerdosierung ist der sogenannte Minimalfaktor, der Nährstoff, den vorhandene Aquarienpflanzen am meisten brauchen. Es muss zumindest ausreichend vorhanden sein.   Solange ein wichtiger Nährstoff nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, gedeihen die Pflanzen nicht, daher ist es zwingend erforderlich, die aktuellen Wasserwerte zu bestimmen und über mehrere Tage (oder Wochen) zu überwachen. Die Herstellerangaben stellen einen ungefähren Richtwert für die Düngungsdosis dar. Aquarianer-Anfänger halten sich an die Empfehlungen des Herstellers oder dosieren zunächst kleine Mengen, um sich den Zielwerten im Wasser anzunähern.

Bei spezifischen Nährstoffmängeln lohnt es sich, einzelne Nährstoffe gezielt zu düngen (z. B. Eisen). Düngen Sie einzelne Pflanzen im Aquarium gezielt mit Düngekapseln.

 

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